Zivilrechts-Mediations-Gesetz

Das Zivilrechts-Mediations-Gesetz trat 2004 in Kraft und dient dazu die Qualität der „Eingetragenen Mediatoren und Mediatorinnen“ zu sichern. Sie sind zur stetigen Weiterbildung verpflichtet. Den Parteien verschafft das Gesetz Orientierung und Rechtssicherheit während des Mediationsverfahrens.

Die Mediatoren sind zur Verschwiegenheit über alle Tatsachen und Unterlagen aus der Mediation verpflichtet. Sie dürfen daher auch nicht als Zeugen vor Gericht aussagen.

Mit Beginn der Mediation kommt es zur Fristenhemmung, sofern der Konfliktfall bereits bei Gericht anhängig sein sollte. Dies allerdings nur dann, wenn die Mediatoren beim BMJ eingetragen sind. Dies stellt somit ein Qualitätskriterium dar und sichert die Parteien ab.